WHO: „Die Tabakindustrie schlägt zurück – härter und auf jedem Kanal“

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Where there's a habit...

Credit: Just Ard, Flickr

Die Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben in Moskau über weitere Schritte zur Tabakregulierung verhandelt – und beklagen heftige Gegenwehr der Konzerne. „Während die Durchsetzung der Rahmenkonvention weiter fortschreitet, schlägt die Tabakindustrie zurück – härter und auf jedem möglichen Kanal, egal wie hinterhältig diese Kanäle und Praktiken seien“, sagte die Generaldirektorin der WHO Margaret Chan in ihrer Eröffnungsrede.

Bei den Verhandlungen in der vergangenen Woche ging es unter anderem um E-Zigaretten. Laut WHO werden viele der einst unabhängigen Hersteller heute von multinationalen Tabakfirmen kontrolliert. Wie die Unternehmen um die Anerkennung der E-Zigarette kämpft, hat mir Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erklärt (Spiegel Online).

Die Mitgliedstaaten haben ungeachtet dessen entschieden, E-Zigaretten ähnlich stark zu regulieren wie Tabakzigaretten, teilte die WHO in ihrer Pressemitteilung mit. Die Entscheidung verpflichtet die Staaten, darunter Deutschland, allerdings nicht Maßnahmen zu ergreifen.

Laut einer aktuellen Umfrage des DKFZ probieren vor allem Jugendliche die E-Zigarette aus (Spiegel Online). Das beliebteste Mittel für einen Rauchstopp bleibt hingegen der kalte Entzug.

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