Olympia – eine bunte Abrechnung

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Die Olympischen Spiele 2012 in London sind Geschichte. Während früher neben Sportfotos und – videos allein ein verstaubter Medaillenspiegel zur Visualisierung diente, geben sich Redaktionen damit heute mehr Mühe.  Zeit für eine Abrechnung: bunt und auf einen Blick. Hier eine kleine Auswahl der interessantesten Infografiken zu Olympia.

 

The Optimization of the Olympic Games

Wann wurde welche Technik bei Olympia eingeführt? Der Software-Hersteller Uniblue hat es visualisiert – seit dem Jahr 150 vor Christus. Größer gibt es die Grafik auf http://visual.ly/optimization-olympic-games .

Social Media löst sportliche Höhepunkte ab

Besonders viele Infografiken beschäftigen sich mit Social Media. Die sportlichen Ereignisse dienen höchstens noch als Anlass zur Berichterstattung. Wie in dieser Graphik des Energieversorgers EDF Energy, gefunden auf mashable.com. Mit Programmierern, Social Media- und Sprachexperten hat das Unternehmen die positivsten Gefühle, die die Briten via Twitter geäußert haben, zusammengefasst. Das Ergebnis: Am besten gefallen hat den Briten der Sieg von Jessica Ennis im Siebenkampf. Interessant ist auch, dass die Briten genauso viel Begeisterung für den Sieg des Jamaikaners Usain Bolt aufbrachten wie für den Sieg Mo Farahs – der für Großbritannien antrat.

Die Website www.socialtimes.com geht noch einen Schritt weiter und spricht von den „Socialympis“. Ihre Infografik zeigt schön die Steigerung der Internetaktivität gegenüber den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Interessant: Die aktivsten Olympioniken sind die amerikanischen Basketballer. Allein die Follower-Zahl der fünf beliebtesten Spieler, ergibt zusammengerechnet eine Zahl größer als die Bevölkerung Spaniens. Dabei müssen sich die Sportler beim Einsatz von Social Media ganz schön zurückhalten: Kein Olympia-Logo! Nur aus der Ich-Perspektive schreiben, nichts Journalistisches! Und keine Videos!

Sportliches immer besser aufbereitet

Eine schöne Einordnung von Usain Bolts Schnelligkeit bietet die New York Times. Sie hat in einem Infografik-Video nicht nur seine Schnelligkeit an der des ersten Olympia-Gewinners aus dem Jahr 1896 gemessen, sondern auch die Leistung der heutigen Nachwuchssportler. Genial sind auch die winzigen Zeitabstände, mit denen die Athleten durchs Ziel rennen, dargestellt. Pieptöne machen die Unterschiede deutlich, ohne dass der User die Augen zusammenkneifen muss.

Was der Guardian bei der heimischen Olympia-Berichterstattung im Bezug auf Datenjournalismus gelernt hat, berichtet er hier. Ebenfalls sehr lesenswert!

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