Update – My Recent Projects

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Dear all, it’s been a while since my last posting. Here’s what I did so far.

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Well, not entirely. I did an internship at the investigative unit of Die Welt. Find their blog here (in German language). Besides, I finished my studies at journalism school and took some time off.

After that I started a two months investigative research project at CORRECT!V. It’s actually a data fellowship focussed on the quality of hospital care. My data sources are the ‚hospital quality reports‘. What I do is basically this (in a slightly more electronic way).

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Werkstattbericht: Recherche zur Innovative Medicines Initiative

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Seit September habe ich mit Spiegel Online, dem Daten-Team des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und der belgischen Tageszeitung De Standaard zur Innovative Medicines Initiative recherchiert.

Herausgekommen ist ein Dossier auf Spiegel Online: Bürger zahlen, Konzerne profitieren

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C-Sections – guess which country outperforms the others!

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I thought caesarean sections were a Western World phenomena. The latest health statistics report published by the World Health Organisation (Download) proved me wrong. In fact, it is Brazil, Cyprus and Iran where roughly every second baby is delivered by a c-section. Check out the chart below.


Update:
Distrust the Data! As some colleagues @ddjnrw and me noticed, the data is definitely flawed. Hardly imaginable that there are no c-sections in Great Britain, right? Unfortunately the footnotes in the report are not very helpful.

Misled data journalism has been discussed widely recently. You can find a great overview on the flaws you could possibly commit here.

So I think I need to make clear that what you see here is more of a research report, a first hint – and definitely not a finished piece of journalism.

Way too many and way too few c-sections worldwide

The range goes from zero in South Sudan to 54 percent in Brazil. The WHO considers every rate that is not between 10 and 15 percent as either overuse or underuse.

„We estimated that in 2008, 3.18 million additional CS were needed and 6.20 million unnecessary sections were performed.“

– from World Health Report (2010) Background Paper, No 30

All in all 15.8 million c-sections were performed in 2008, estimates the WHO. The background paper cited above collected C-section rates from 137 of the 195 member states which make up to 95 percent of all births worldwide.

What’s the situation today?

The worldwide c-section rate does not clearly differ from region to region, as show the numbers from the WHO statistics.  Check out the map below.

Actually, the result put me somewhat at a loss. And it raises a lot of questions I would like to explore.

Some of them are more of a technical approach. Is underuse or overuse an income related problem? How many unnecessary c-sections are performed nowadays? Maybe a look at panel-data would help.

But there are also journalistic questions. What does that mean for mothers in countries with a lot of unnecessary c-sections like Brazil? And what about those women who can’t have access to c-sections? And, of course, what does that cost?

Check out the databases I released (w/ Tabula) and roughly cleaned and feel free to use them! You can download the „Health Service Coverage“ and the „Socioeconomic Data“ spreadsheet. Feel free to join the discussion on health data and journalism.

 

Fundgrube für investigativen Journalismus – „The Global Investigative Journalism Casebook“

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Was plante der bulgarische Geheimdienst „Service 7″ während des kalten Kriegs? Wie radikal sind der US-Republikaner Ron Paul und seine Anhänger wirklich? Und was erleben Flüchtlinge auf ihrer mehr als 4000 Kilometer langen Reise von Nigeria nach Libyen? Die UNESCO hat einen Sammelband mit investigativen Reportagen veröffentlicht, die diese Fragen beantworten.

The Global Investigative Journalism Casebook, Foto: unesco.org

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Ankündigung: Morgen twittere ich aus dem sterbenden Dorf

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Bagger gegen Dorf: In Pier im Kreis Düren soll ab nächstem Jahr Braunkohle gefördert werden. Genauer gesagt, dort, wo das Dorf jetzt steht. Deswegen ziehen die Anwohner schon seit Jahren weg und hinterlassen ein Geisterdorf. Morgen früh werde ich dorthin fahren und nachsehen, was von den ehemals rund 5000 Einwohnern noch übrig ist.

Ihr könnt meinen Besuch zwischen 9.30 und 11.00 Uhr live via Twitter @Timo_Stukenberg verfolgen. Dort werde ich Bilder hochladen und kurze Eindrücke schreiben. Die Zusammenfassung gibt es dann am Montag hier im Blog. Bei Fragen, Anregungen, Kritik gerne direkt per Tweet an mich wenden. Bis morgen!

Die Quellen hinter @AlArabiya (plus Infografik)

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Die Anzahl (vermeintlich) journalistisch verwertbarer Quellen aus Syrien ist unüberschaubar. Daher die Frage: Woher kommen die Zahlen? Oder besser: Wer macht die Zahlen? Für meine Infografik (siehe unten) stütze ich mich auf die Angaben der Nachrichtenseite Al Arabiya (Twitter: @AlArabiya). @AlArabiya ist der einzige mir bekannte Twitter-Account, der einen Überblick über die tagesaktuellen Todeszahlen in dem Bürgerkriegsland veröffentlicht. Die Nachrichtenseite wiederum stützt sich auf Quellen aus Syrien selbst. Daher vorab eine Übersicht über die benutzten Quellen:

#BreakingNews: 146 people have been killed across #Syria by security force gunfire so far today: Local Coordination Committees – Freitag, 24. August 2012 von @AlArabiya

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Olympia – eine bunte Abrechnung

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Die Olympischen Spiele 2012 in London sind Geschichte. Während früher neben Sportfotos und – videos allein ein verstaubter Medaillenspiegel zur Visualisierung diente, geben sich Redaktionen damit heute mehr Mühe.  Zeit für eine Abrechnung: bunt und auf einen Blick. Hier eine kleine Auswahl der interessantesten Infografiken zu Olympia.

 

The Optimization of the Olympic Games

Wann wurde welche Technik bei Olympia eingeführt? Der Software-Hersteller Uniblue hat es visualisiert – seit dem Jahr 150 vor Christus. Größer gibt es die Grafik auf http://visual.ly/optimization-olympic-games .

Social Media löst sportliche Höhepunkte ab

Besonders viele Infografiken beschäftigen sich mit Social Media. Die sportlichen Ereignisse dienen höchstens noch als Anlass zur Berichterstattung. Wie in dieser Graphik des Energieversorgers EDF Energy, gefunden auf mashable.com. Mit Programmierern, Social Media- und Sprachexperten hat das Unternehmen die positivsten Gefühle, die die Briten via Twitter geäußert haben, zusammengefasst. Das Ergebnis: Am besten gefallen hat den Briten der Sieg von Jessica Ennis im Siebenkampf. Interessant ist auch, dass die Briten genauso viel Begeisterung für den Sieg des Jamaikaners Usain Bolt aufbrachten wie für den Sieg Mo Farahs – der für Großbritannien antrat.

Die Website www.socialtimes.com geht noch einen Schritt weiter und spricht von den „Socialympis“. Ihre Infografik zeigt schön die Steigerung der Internetaktivität gegenüber den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Interessant: Die aktivsten Olympioniken sind die amerikanischen Basketballer. Allein die Follower-Zahl der fünf beliebtesten Spieler, ergibt zusammengerechnet eine Zahl größer als die Bevölkerung Spaniens. Dabei müssen sich die Sportler beim Einsatz von Social Media ganz schön zurückhalten: Kein Olympia-Logo! Nur aus der Ich-Perspektive schreiben, nichts Journalistisches! Und keine Videos!

Sportliches immer besser aufbereitet

Eine schöne Einordnung von Usain Bolts Schnelligkeit bietet die New York Times. Sie hat in einem Infografik-Video nicht nur seine Schnelligkeit an der des ersten Olympia-Gewinners aus dem Jahr 1896 gemessen, sondern auch die Leistung der heutigen Nachwuchssportler. Genial sind auch die winzigen Zeitabstände, mit denen die Athleten durchs Ziel rennen, dargestellt. Pieptöne machen die Unterschiede deutlich, ohne dass der User die Augen zusammenkneifen muss.

Was der Guardian bei der heimischen Olympia-Berichterstattung im Bezug auf Datenjournalismus gelernt hat, berichtet er hier. Ebenfalls sehr lesenswert!

Schritt für Schritt in den Daten-Journalismus

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Für viele Journalisten sind große Datensätze in erster Linie unübersichtlich, verwirrend, gespickt mit Fallen, kurz: lästig. Nicht so für Datenjournalisten. Vom Haushalt der Kommune bis zur Polizeistatistik – wer mit Daten umgehen kann, findet spannende Geschichten. Beispiele gibt es mittlerweile genug, wenn auch hauptsächlich im englischsprachigen Raum.

Mit positivem Beispiel voran

Die New York Times hat die Veränderung der Stadtteile entlang der Strecke des New York Marathon seit dessen Bestehen 1976 bis 2009 untersucht – und dramatische Entwicklungen  festgestellt. Untersucht wurden die ethnische Zugehörigkeit und das Durchschnittseinkommen der Bewohner. Letzteres hat sich in Long Island City seit dem ersten Marathon um 374 Prozent gesteigert, wohingegen es am Rande der Bronx um rund 60 Prozent gesunken ist. Die Veränderungen in der ethnischen Zugehörigkeit in den einzelnen Stadtteilen sind nicht weniger enorm – und dazu noch schön aufbereitet: http://www.nytimes.com/interactive/2011/11/05/nyregion/the-evolving-neighborhoods-along-the-marathon.html?src=tp

Der Guardian beschäftigt sich zur Zeit – wer hätte es gedacht – auch auf seinem Datenjournalismus-Blog hauptsächlich mit Olympia. Auf den ersten Blick erscheint die Auswertung des Medaillenspiegels nahe liegend und wenig außergewöhnlich. Die Tiefe der Recherche macht dann den Unterschied. Zum Beispiel, wenn die britischen Medaillengewinner nicht nur nach Alter, Geschlecht und Herkunft sortiert werden, sondern auch danach, ob sie auf eine private oder staatliche Schule gegangen sind: http://www.guardian.co.uk/sport/datablog/2012/aug/06/team-gb-medal-winners-background

Zuletzt noch ein Beispiel aus Deutschland. Hier ist sueddeutsche.de mit seinem Datenprojekt zu den Verspätungen von Zügen positiv aufgefallen: http://zugmonitor.sueddeutsche.de/

Einsteigen leicht(er) gemacht

Die Werkzeuge dafür sind meist einfach zu bekommen bzw. auf fast jedem Rechner vorhanden. So banal es klingt: Das Basis-Tool für Daten-Journalismus ist Microsoft Excel oder die Open Source-Variante von OpenOffice. Das Programm zu verstehen und effektiv einzusetzen erfordert jedoch einiges an Know How und Übung. Wer vor Excel wie der Ochs vorm Berg steht (das ist zum Beispiel bei mir der Fall), dem sei mit diesen zwei Anleitungen geholfen.

1. Der Excel-Crashkurs von OpenDataCity: eine detaillierte Anleitung für die ersten Schritte mit dem Datenprogramm.

2. Das Handbuch für Datenjournalismus des Centre for Investigative Journalism (cij). Dieses Handbuch erklärt anhand einfacher Beispiele (auf Englisch), wie Journalisten an Datensätze herangehen sollten.

Besonders lobenswert an diesen beiden Anleitungen ist, dass sie weitgehend frei von Fachvokabular sind. Natürlich ist danach noch niemand gerüstet für die Schlacht mit den ganz großen und komplizierten Datensätzen. Allerdings bieten sie einen idealen Einstieg in das Thema und motivieren dazu, weiterzulernen. Die oben bereits genannten Blogs der New York Times und des Guardians sind ebenfalls eine gute Inspirationsquelle. Weitere Blogs zum Thema hat die New York Times hier zusammengefasst.